Darunter versteht man, wie viele Zuschauer mit dem Werbemedium in Kontakt kommen. Mehrfache Kontakte werden auch mehrfach gezählt. Die Bruttogröße kann somit größer sein als die tatsächliche Bevölkerungszahl.
Die als Mittlervergütung in Form einer auf das Nettoschaltvolumen nahezu einheitlich in Höhe von 15 % an den Werbungsmittler gezahlte Provision.
Unter Affinität versteht man den Anteil der vorgegebenen Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums. Das heißt, dieser Wert beschreibt die Nähe oder Entfernung eines Mediums zur anvisierten Zielgruppe. In der Mediaplanung fungiert die Affinität als Beurteilungskriterium der Kontaktqualität eines Werbeträgers neben den eingeführten quantitativen Kriterien wie Tausenderpreis oder Reichweite.
Ist der Zusammenschluss von Werbungsmittlern, Werbeträgern und Werbungtreibenden mit dem Ziel, vergleichende Media- Analysen zu erheben. Die seit 1954 durchgeführten Untersuchungen gehören zu den Standardwerken der Mediaforschung. Bis 1971 hieß sie AGLA "Arbeitsgemeinschaft Leseranalyse e.V.", wurde dann aber aufgrund der Einbeziehung weiterer Medien umbenannt.
Ein selbstständiges Unternehmen, das Güter oder Leistungen im Namen und auf Rechnung einer Firma anbietet und verkauft, mit der es einen entsprechenden Vertrag geschlossen hat. Im Normalfall erhalten Agenturen eine Umsatzprovision (siehe AE-Provision). In vielen Fällen auch zusätzliche Einzel- oder Pauschalvergütungen für Sonderleistungen.
In der demoskopischen Markt-, Media- und Werbeforschung der in Befragungen ohne Zuhilfenahme von Gedächtnisstützen ermittelte Bekanntheitsgrad einer Ware, einer Marke, einer Firma, einer Werbebotschaft, eines Werbemittels oder Werbeträgers usw. Der aktive Bekanntheitsgrad wird häufig als Maß für Werbewirkung benutzt. Es handelt sich also um das Ergebnis der offenen Frage: "Welche Marken kennen Sie bei ... (einem bestimmten Produktfeld wie beispielsweise Schokolade)?"
Der Informationswert des aktiven Bekanntheitsgrades ist relativ gering, weil jeder Zahlenwert nicht nur den Bekanntheitsgrad, sondern auch die unterschiedliche Erinnerungsleistungsfähigkeit von Befragten widerspiegelt und darüber hinaus eine aktive Erinnerung nicht mit erhöhter Kaufbereitschaft oder Akzeptanz gleichzusetzen ist.
Hier lesen Sie mehr über das beliebte Informationsmedium.
Nach den Richtlinien des Fachverbands Außenwerbung e.V. (FAW) beträgt die normale Anschlagdauer, falls nichts anderes vereinbart ist, in der Anschlagwerbung zehn Tage. Um die Durchführung einheitlich ablaufender Werbefeldzüge im gesamten Bundesgebiet zu ermöglichen, ist das Kalenderjahr in 34 Dekaden unterteilt worden, die entweder zehn oder elf Tage umfassen. Bis zu 60 Tagen vor Anschlagbeginn hat jede Partei ein Rücktrittsrecht. Werbeträger wie CityLights werden im Wochenrhythmus belegt.
In der Außen- und Verkehrsmittelwerbung die Gesamtfläche, die in der Anschlagwerbung bei einem einzelnen Anschlag für Werbung zur Verfügung steht.
Ein Wirtschaftsunternehmen, das auf lokaler, regionaler oder/und nationaler Ebene Werbeträger der Außenwerbung zur Buchung durch Werbungtreibende anbietet. Die meisten Plakatierungsunternehmen in Deutschland haben sich dem Fachverband Außenwerbung e.V. (FAW) angeschlossen.
Sammelbezeichnung für alle Formen der Außen-, Innen- und Verkehrsmittelwerbung mit Hilfe von Plakatanschlägen.
Werbeaktivitäten aus konjunkturellem Anlass. Das heißt überproportionale Werbeaufwendung zu einem Zeitpunkt, in dem Nachfrage und Beschäftigung in der Volkswirtschaft rückläufig sind (Rezession) bzw. Einschränkung der Werbeaufwendungen in Boomzeiten. Ein wissenschaftlicher Beweis für die generelle Richtigkeit der antizyklischen Werbung ist bisher nicht erbracht worden.
Die als Reaktion auf einen spezifischen Umweltreiz eintretende Hinwendung der bewussten Wahrnehmung auf ein bestimmtes Objekt, d.h. der Vorgang, durch den Perzeption in Apperzeption verwandelt wird. Aufmerksamkeit hat somit zugleich eine Selektionsfunktion, weil sie diejenigen Umweltreize, die sie nicht auslösen, aus dem Wahrnehmungs- und Informationsprozess ausschließt.
Im weitesten Sinne bezeichnet Außenwerbung alle werblichen Aktivitäten, die Zielpersonen und -gruppen außerhalb ihrer Wohnungen durch den gezielten Einsatz von Werbemitteln anzusprechen versuchen, die außerhalb geschlossener Gebäude angebracht sind.
Von der Plakatwerbung über die Verkehrsmittelwerbung bis hin zur Leucht-, Licht- und Luftwerbung oder gar zu den Ambient Media lassen sich viele verschiedene Werbeträgergruppen in den Begriff Außenwerbung mit einbeziehen. Sie alle konkurrieren in der Öffentlichkeit um die Aufmerksamkeit der mobilen Bevölkerung. Ihrer Präsenz kann sich der Passant nicht entziehen. Außenwerbung kann nicht überblättert oder ausgeschaltet werden. Sie ist ständig und überall im städtischen Umfeld präsent.
Zu den in der Außenwerbung verbreiteten Werbeträgern zählen vor allem Allgemeinstellen, Ganzstellen, Großflächen, Superposter, City-Light-Poster (CLP) und Litfaßsäulen. Wenn Werbeträger ein spezielles Design oder eine spezielle Technik aufweisen, erhalten sie meist eigene Produktbezeichnungen wie MegaLights, digitale Bildwände (Infoscreens, LED-Wände) oder Baugerüste (Blow-up). Wenn Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die Bevölkerung ausgestattet sind, spricht man meist von Stadtmobiliar (Wartehallen, Stadtinformationsanlagen usw.).
Die AWA erscheint jährlich im "Institut für Demoskopie" und enthält Ergebnisse von Untersuchungen über die Reichweite und Zusammensetzung aller klassischen Medien sowie Verbrauchsdaten und Einstellungs- bzw. Verhaltensformen. Die Daten werden im Rahmen von Mehr-Themen-Umfragen nach dem Quotenverfahren erhoben...mehr
Engl. für: Aufmerksamkeit Die Aufmerksamkeit und die Verankerung der Werbebotschaft im Bewusstsein, die man beim Rezipienten mit bestimmter Kommunikation erzielt.